Kurt Faltlhauser - Garant für solide Finanzen
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Der politische Weg
 

Den entscheidenden Anstoß für die Politik hat Kurt Faltlhauser in Berlin der Jahre 1963/64 erhalten. Dort, im eingeschlossenen Kessel der Inselstadt waren die "68er-Jahre" bereits Anfang der 60er Jahre virulent: "Sit-ins", Dauerdemonstrationen und Blockaden waren dort bereits 1963 üblich.

Dies gab Faltlhauser den Anstoß für sein hochschulpolitisches Engagement. Sofort nach der Rückkehr an die Münchner LMU kandidierte er für den LMU-Universitätskonvent, wurde Fakultätssprecher der Staatswissenschaftlichen Fakultät und im Mai 1965 Vorsitzender des ASTA, des Allgemeinen Studentenausschusses der LMU, damals noch Organ einer „verfassten Studentenschaft".

Faltlhauser versuchte - wie durch wissenschaftliche Aufarbeitungen bereits dokumentiert - die zunehmende allgemeine Politisierung und den Linkstrend an der Universität durch eine Beschleunigung der Reformen innerhalb der Universität aufzuhalten. Die Organisation des Protesttages am 1. Juli 1965 ebenso wie sein "Mensa-Boykott" dokumentieren diese Be-strebungen. Vor seinem Abgang nach einem Jahr im Februar 1965/66 gründete er noch die Münchner Studentenunion (MSU), die drei Jahre später wiederum die Mehrheit gewinnen sollte.

Gegenkandidat von Kurt Faltlhauser bei der Wahl zum ASTA-Vorsitzenden im Jahr 1965 war der spätere Beauftragte der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien, Michael Naumann. Einer der Hauptkontrahenten im Konvent war der spätere RAF-Terrorist Rolf Pohle.

1964 tritt Faltlhauser der CSU bei, 1972 wird er Ortsvorsitzender der CSU in Obermenzing: Er übernimmt 59 Mitglieder, zwei Jahre später sind es 320.

1973 kandidiert er gegen den amtierenden Landtagsabgeordneten des Münchner Westens, Willi Lucke und gewinnt knapp.

1974 gewann Kurt Faltlhauser den Stimmkreis im Münchner Westen mit 53 %. Bei allen Wahlen sowohl in den Bayerischen Landtag als auch in den Deutschen Bundestag hat er immer die absolute Mehrheit in seinem Stimmkreis bzw. in seinem Wahlkreis errungen.

1978 war Peter Schmidhuber von Franz-Josef Strauß von Bonn ins bayerische Kabinett geholt worden.

1980 kandidiert Faltlhauser als Nachfolger des späteren EU-Kommissars der Europäischen Unionfür den Deutschen Bundestag. Der Wahlkreis war wiederum der Münchner Westen (Wahlkreis 207).

In Bonn kümmerte sich Kurt Faltlhauser in den ersten Jahren zunächst um die Gesundheitspolitik ("Gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe").

Später wandte er sich der Finanzpolitik zu. Er wurde finanzpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe und 1988 finanzpolitischer Sprecher der Gesamtfraktion der CDU/CSU, schließlich, 1992, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion unter Wolfgang Schäuble.

1994 holte ihn Theo Waigel als Parlamentarischer Staatssekretär ins Bundesfinanzministerium.

Im November 1995 nahm er das Angebot seines alten Freundes Edmund Stoiber an, von Bonn nach München als "Leiter der Staatskanzlei" zu kommen.
"Es war keine leichte Entscheidung, einen sicheren Wahlkreis und das Amt des Staatssekretärs abzugeben. Aber es war gerade auch aus heutiger Sicht in jeder Beziehung die richtige Entscheidung."

Auch bei seiner letzten Wahlauseinandersetzung im Jahr 2003 war Kurt Faltlhauser besonders erfolgreich: Er errang mit 24.000 Stimmen auf der
Oberbayern-Liste das mit Abstand beste Ergebnis aller reinen Listenabgeordneten in Oberbayern.

 

Kurt Faltlhauser

„Die Zeit als Studentenvertreter hat mich zum politischen Menschen, zum Parlamentarier, auch zum Kämpfer für meine Überzeugungen gemacht. Irgendwie bin ich ein konservativer 68er.“



 
 
 
 
 
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